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Offizieller Steckbrief

KADESCH Haus mit Aussicht / Ganztägig ambulante Rehabilitation

Herne · Nordrhein-Westfalen

  • Suchtreha
  • Alkohol
  • Drogen
  • Medikamente

KADESCH gGmbH · Kombi

80 Plätze · Gemischt · Regel 17–20 Wochen · Kurzzeit 4 Wochen

DRV· vorhandenGKV· vorhandenAHB· nicht angebotenBeihilfe· unbekannt

Vor dem Anruf

Aufnahmeunterlagen & Fristen

2 öffentlich belegte Punkte — vollständige Liste unten oder per Klick kopieren.

  • Unterlagenliste· vorhanden
  • Entgiftungspflicht· unbekannt
  • Bearbeitungszeit· unbekannt
  • Kostenzusage für Adaption bzw. ganztägig ambulante Rehabilitation
  • Bei substitutionsgestützter GAR: Abstimmung der Substitution und der Beikonsumfreiheit vor Beginn
Zum Block 14

Keine Aufnahmezusage. Nur Stand der öffentlichen Quelle.

Wartezeit-Schätzung

ca. 8–12 Wochen (Schätzung, Stand 01.11.2026)

Unsicherheit mittel

01Indikation

Für wen das Haus vorrangig arbeitet.

  • Stationäre Adaption und ganztägig ambulante Entwöhnung bei legalen und illegalen Suchtmitteln.
  • Auftrag: medizinische Rehabilitation Abhängigkeit.
  • Alkohol: Aufnahme vorgesehen.
  • Illegale Drogen: Aufnahme vorgesehen.
  • Medikamente: Aufnahme bei Medikamentenabhängigkeit vorgesehen.
  • Glücksspiel / nicht stoffgebundene Sucht: im Auftrag vorgesehen.
Psychosomatik· nicht angebotenDualdiagnose· nicht angebotenAlkohol· vorhandenDrogen· vorhandenMedikamente· vorhanden

02Kontraindikation

Was die Aufnahme ausschließt oder verzögert.

  • Akute Selbst- oder Fremdgefährdung, unbehandelter Entzug und fehlende Kostenzusage schließen die Aufnahme aus.
  • Das Haus entscheidet nach den vorliegenden Unterlagen, nicht Lohklar.
  • Keine geschlechtsspezifische Aufnahmesperre.
Offener Entzug· nicht angebotenAkute Krise· nicht angeboten

03Setting und Dauer

In welcher Form und wie lange behandelt wird.

  • Setting: stationär, mit Tagesklinikoption.
  • Regeldauer: 17–20 Wochen, nach Kostenzusage.
  • AHB ist nicht der Schwerpunkt.
  • Heilverfahren nach Kostenzusage.
  • Angebot auch für junge Erwachsene, soweit ausgewiesen.
Stationär· vorhandenTagesklinik· vorhandenAHB· nicht angeboten

04Wohnen und Alltag

Einzel- oder Mehrbettzimmer, Regeln und Tagesstruktur.

  • Wohnen: Zweibettzimmer als Regel. Einbettzimmer nach Verfügbarkeit. Keine Mehrbettzimmer.
  • Ganztägig ambulante Reha setzt ein relativ intaktes Wohnumfeld voraus und bleibt alltagsnah.
  • Stundenweise Beschäftigung in Arbeitsbereichen der Einrichtung und berufsorientierte Praktika strukturieren den Tag.
  • Abstinenz im direkten Kontakt mit Familie, Partnerschaft und Selbsthilfe festigen.
  • Adaption und GAR am Standort Hauptstraße 94; nach Adaption Wohnplätze in der Wohngemeinschaft der sozialen Rehabilitation.
  • Adaption und ganztägig ambulante Rehabilitation am Standort Hauptstraße 94.
Zweibettzimmer· vorhandenEinbettzimmer· eingeschränktMehrbettzimmer· nicht angeboten

05Kinder, Familie, Geschlecht

Für wen das Haus familiär und geschlechtsspezifisch ausgelegt ist.

  • Das Haus nimmt Frauen und Männer auf.
  • Angehörigenarbeit ist vorgesehen.
  • Keine Regel-Kinderbetreuung im Haus.
  • Junge Erwachsene: ausgewiesenes Angebot.
Gemischt· vorhandenAngehörige· vorhandenKinderbetreuung· nicht angeboten

06Therapie und Konzept

Welche Verfahren das Haus vorhält. Lohklar wählt keine Therapie.

  • GAR als Entwöhnung mit wöchentlichen Einzel- und Gruppengesprächen.
  • Substitutionsgestützte GAR möglich (Klinik nennt Obergrenze unter 60 mg Methadon); Beikonsumfreiheit vor Beginn der Maßnahme.
  • Eigene Eingangsphase für Substituierte, um Belastbarkeit für das volle Programm aufzubauen.
  • Adaption als letzte Phase der stationären medizinischen Rehabilitation bei besonderem weitergehendem Bedarf.
  • Wöchentliche Einzel- und Gruppengespräche; Fortführung der medizinischen, psychotherapeutischen und suchttherapeutischen Behandlung.
  • Krisenintervention während der Adaption.
  • Verfahren im Haus: Einzeltherapie, Gruppentherapie, Körpertherapie, Sozialberatung.
  • Kein ausgewiesener Traumaschwerpunkt.
Einzeltherapie· vorhandenGruppentherapie· vorhandenTrauma· unbekanntGlücksspiel· vorhandenMedienabhängigkeit· nicht angeboten

07Medizin, Pflege, Mitbehandlung

Ärztliche Besetzung, Medikation und pflegerische Grenzen.

  • Ärztliche Leitung und pflegerische Versorgung sind vorgehalten.
  • Substitution: Angabe liegt nicht vor.
  • Mitbehandlung somatischer Erkrankungen im üblichen Reha-Rahmen; Grenzen entscheidet das Haus.
Substitution· nicht angebotenÄrztliche Leitung· vorhandenBarrierefrei· unbekannt

08Sozialdienst und Nachsorge

Was der Klinik-Sozialdienst konkret tut.

  • Familiengespräche mit Partnerinnen und Partnern, Eltern und Kindern.
  • Zusammenarbeit mit Betrieben und Einrichtungen der beruflichen Integration, ggf. Reha-Fachberater:in.
  • Externe Arbeits- und Belastungserprobung, Betriebspraktika und berufliche Bildungsmaßnahmen in der Adaption.
  • Nachsorge (ARS-N): wöchentliche Einzel- und Gruppengespräche, Bezugspersonengespräche, Unterstützung bei Wiedereingliederung.
  • Familiengespräche mit Partner:innen, Eltern, Kindern.
  • Lohklar vermittelt nicht und schreibt nicht an den Kostenträger.
  • Anerkennung nach §§ 35/36 BtMG (Klinik statt Strafe / Therapie statt Strafe). Die Entscheidung trifft Staatsanwaltschaft bzw. Gericht, nicht Lohklar.
Sozialdienst· vorhandenNachsorgeplanung· vorhandenMPU-Vorbereitung· nicht angeboten

09Kostenträger und Zugang

Wer zahlt, Zuzahlung, Wahlleistungen und Preise.

  • Träger laut öffentlicher Angabe: KADESCH gGmbH.
  • Zugang über DRV und/oder GKV nach Kostenzusage.
  • Gesetzliche Zuzahlung: 10 € je Kalendertag, höchstens 28 Tage im Jahr. Befreiung möglich.
  • Wahlleistungen und Zuschläge: Angabe liegt nicht vor.
  • Beihilfe: Angabe liegt nicht vor.
DRV· vorhandenGKV· vorhandenAHB· nicht angebotenWahlleistungen· unbekanntEinbett-Zuschlag· unbekanntBeihilfe· unbekannt

10Besonderheiten

Nur belegte Alleinsteller, ohne Superlative.

  • Herne, Hauptstraße 94, Adaption und Tagesklinik am selben Standort.
  • NRW-BtMG-Liste 2024: Adaption Haus mit Aussicht und teilstationäre Entwöhnung.
  • 16 Adaptionsplätze, Regel 17 Wochen; Tagesklinik 20 Wochen laut Träger/FVS.
  • Federführend DRV Westfalen; deQus; ab 18 Jahren.
  • Zertifizierung BAR deQus und AZAV; federführend DRV Westfalen.
  • Aufnahme und Assistenz über Daniela Santoro (MFA); therapeutische Leitung Fabian Peters.
  • Adaption als letzte Phase der stationären medizinischen Rehabilitation bei besonderem weitergehendem Bedarf.
  • Ganztägig ambulante medizinische Rehabilitation und Nachsorge am selben Trägerstandort.
Nordrhein-Westfalen· vorhandenJunge Erwachsene· vorhandenBarrierefrei· unbekanntMPU-Vorbereitung· nicht angebotenKlinik statt Strafe· vorhanden

14Aufnahmeunterlagen & Fristen

Was das Haus vor der Aufnahme konkret braucht — und wie lange die Prüfung üblicherweise dauert.

  • Kostenzusage für Adaption bzw. ganztägig ambulante Rehabilitation.
  • Bei substitutionsgestützter GAR: Abstimmung der Substitution und der Beikonsumfreiheit vor Beginn.
  • Entgiftungspflicht: Angabe liegt nicht vor.
  • Bearbeitungszeit der Unterlagenprüfung: Angabe liegt nicht vor. Die Wartezeit steht nur in der Wartezeit-Komponente.
  • Keine Aufnahmezusage. Stand der öffentlichen Quelle.
Unterlagenliste· vorhandenEntgiftungspflicht· unbekanntBearbeitungszeit· unbekannt

11Kontakt

Aufnahme, Sozialdienst, Hausanschrift.

Öffentliches Klinikprofil. Nur veröffentlichte Kontakte. Lohklar vermittelt nicht.

13Datenstand

Letzte Prüfung, Quelle, Gewähr.

  • Letzte Prüfung: 29.10.2026
  • Quellenkurz: Öffentliche Klinikwebsite und Trägerangaben, Stand 10.2026. Kein Live-Abruf.
  • Angaben ohne Gewähr.
Klinikatalog· vorhanden

Katalog

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